Gedankenbilderbuch Tuerkei

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16. Juni 2009 von ostprobe

Eine kulinarische Weisheit der tuerkischen Kueche lautet: Reis kann man ueberall reinstopfen. In Gemuese, frittierten Teig, Fleisch. Am besten schmeckt er aber in schwarzen Miesmuscheln, die in Istanbul von jungen Maennern am Strassenrand als Fischsnack zwischendurch verkauft werden.

Eine akkustische Weisheit des tuerkischen Religionslebens lautet: Minarette gibt es in allen Varianten – aus Stahl, Holz und Felsstein. Alle eint, dass die Erfindung des Lautsprechers nicht unbedingt ein Segen fuer Langschlaefer und Nachtplauderer war.

Eine modische Weisheit an tuerkischen Straenden besagt: Verhuellen geht ueberall. Waehrend die eine Haelfte der muslimischen Frauen in knappen Bikinis sich von ihren Freunden einkremen laesst, baden die anderen in pyjama-aehnlichen beschichteten Ganzkoerperanzuegen, auf dem Kopf eine Kapuze oder Duschhaube. Beobachtet werden beide Franktionen gleichermassen streng von den Omas mit Kopftuch und langen Roecken, die auf ihrem Handtuch sitzen. Und schwitzen.

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