Hinter Klostermauern

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7. Juli 2009 von ostprobe

Dem Himmel so nah: Kloster Mar Musa in Syrien

Mitten in der syrischen Wueste gibt es einen magischen Ort. Ein christliches Kloster steht dort fast 1400 Meter hoch ueber der sandigen Ebene. Innen leben zehn Moenche und zwei Nonnen, mehrere Tauben, Katzen und Hunde und mittlerweile auch von Zeit zu Zeit vom arabischen Grossstadtgewusel genervte Touristen. Wie wir.
Vier Tage haben wir uns in „Deir Mar Musa“ eingemietet, meditieren bei Weihrauch und arabischen Gebetsgesaengen, begleiten einen jungen Novizen zu seiner Emeritenhoehle und besuchen den Schaefer jener Ziegen, von denen jener Kaese stammt, den wir jeden zu jeder Mahlzeit in unser Fladenbrot wickeln.
Morgens wachen wir von den Gebeten der Moenche und Nonnen auf, die sie in einer kleinen Kirche mit gut erhaltenen Fresken aus dem 11. bis 13. Jahrhundert murmeln. Tagsueber lesen oder spazieren wir, und abends, wenn der helle Mond auf die Terasse scheint, werden Maenner und Frauen in ihre separaten Zimmer geschickt.

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Ein Kommentar zu “Hinter Klostermauern

  1. jona sagt:

    Also ich glaub ich hab es schon mal erwähnt, aber so langsam werd ich richtig neidisch. Erkenne viel von dem was ihr schreibt wieder und find es immer wieder cool, dass ihr euch die Zeit nehmt nicht zu hetzen!

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